Beim Recherchieren bin ich auf das “Trefecta” gestossen, ein E-Bike der Extraklasse, das vom Holländer Haiko Visser entwickelt wurde, eine tolle Geschichte. Er hatte genug von den bestehenden und oft langweiligen E-Bikes, die auf dem Markt anzutreffen sind, und hat sein eigenes E-Bike entwickelt.

Einzigartig ist sein Design. Wuchtig, kraftvoll und einen Hauch Militarylook. Es erinnert auch an die australischen Stealth Electric Bikes, die ebenfalls super sind. Der Vorteil beim Trefecta dagegen ist, es wird in Europa entwickelt und gefertigt. Auch die Kennzahlen lassen sich sehen. 4 Kilowatt Leistung, 70 km/h Spitzengeschwindigkeit, die auf 45 km/h zur Nutzung als Speed-Pedelec gedrosselt werden kann, 180 mm Federgabel, elektronisch gesteuerte Trailtronic-Federung, ultrastarke Hope-Bremsen, usw. Das E-Bike ist sage und schreibe tatsächlich faltbar und kommt mit eigenem Case. Nur der Preis wird die meisten abschrecken, man sprach an der Eurobike von 25’000 Euro.

Ob es in der Schweiz so zugelassen wird oder ob dem Hersteller nicht noch beträchtliche Typenprüfungen bevorstehen wie beim eRockit, das mittlerweile seinen Geist aufgegeben hat, wird man sehen, aber von Grund auf gehört das Trefecta mit seinen Spezifikationen in der Schweiz zur Kategorie der Kleinmotorräder, die ein entsprechendes Schild und den Führerschein dafür benötigen, und – und nun kommt’s – wofür Fussrasten gemäss Art 150 VTS vorgesehen sind. Das mit den Pedalen könnte sich in der Schweiz zum Stolperstein entwickeln. Ich hoffe, die Hersteller sind diesmal schlauer als beim eRockit und organisieren sich gleich eine Europäische Zulassung, sonst wird das nichts mit dem Trefecta in der Schweiz.